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Die Aufgaben der Brückenpflege

Das Brückenpflegeteam schafft eine Verbindung zwischen Klinik und häuslicher Umgebung. Es bereitet die Entlassung der Patienten vor, organisiert und koordiniert die häusliche Pflege und stellt sicher, dass die Patienten zu Hause optimal versorgt werden. Ziel ist es dabei stets, den Patienten zu Hause die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Dabei liegt das Augenmerk auch darauf, Ihnen ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen.

Die Entlassung vorbereiten - den Pflegebedarf klären - Ansprechpartner bleiben

Wenn ein Patient nach Hause entlassen werden soll, kann die Situation zu Hause zunächst schwierig und mit vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden sein – sowohl für den Patienten als auch für seine Angehörigen. Die Brückenpflege bietet frühzeitige Beratung zu finanziellen und pflegerischen Hilfsangeboten vor Ort. Sie erstellt gemeinsam mit dem Patienten, seinen Angehörigen und dem Pflege-Team auf der Station einen individuellen Plan für die häusliche Pflege und sorgt dafür, dass alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. So ist alles vorbereitet, wenn der Patient nach Hause kommt.

Zu den einzelnen Aufgaben und Hilfeleistungen unseres Brückenpflegeteams gehören:

  • Frühzeitiges Gespräch mit den Patienten noch in der Klinik
    Noch während des Klinikaufenthalts nimmt das Brückenpflegeteam bei Versorgungsbedarf mit den Patienten auf Station Kontakt auf. Es nimmt darüber hinaus an den wöchentlichen Übergaben auf Station teil, bei denen Ärzte und Pflegeteam die Krankheitssituation, den Pflegebedarf und die geplante Entlassung jedes Patienten besprechen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, alle erforderlichen Vorkehrungen für eine optimale pflegerische und medizinische Versorgung bei Ihnen zu Hause zu organisieren.
     
  • Klärung der häuslichen Ressourcen
    Das Brückenpflegeteam informiert sich vor der Entlassung über das Zuhause des Patienten, die räumliche Situation und die Ausstattung. Es klärt im Gespräch mit den Patienten und Angehörigen deren Möglichkeiten und Grenzen in der häuslichen Versorgung.
     
  • Kontaktaufnahme zur Krankenkasse 
    Noch in der Klinik klärt das Brückenpflegeteam mit der jeweiligen Krankenkasse, welche  finanziellen Unterstützungen dem Patienten zustehen und welche Kosten für benötigte Hilfsmittel übernommen werden.
     
  • Kontaktaufnahme zu den Sanitätshäusern 
    Das Brückenpflegeteam organisiert über Sanitätshäuser noch vor der Entlassung alle für zu Hause benötigte Hilfsmittel (z.B. Pflegebett, Spezialmatratze, Toilettenstuhl, Sauerstoffgerät, Rollator, Rollstuhl).
     
  • Kontaktaufnahme zu ambulanten Pflegediensten am Heimatort
    Hier meldet das Brückenpflegeteam den häuslichen Pflegebedarf an  und sorgt bei den ambulanten Pflegediensten für die notwendigen Informationen und Einweisungen (z.B. bei Ernährung über Infusionen oder Sonden, aufwändige Wundversorgung, Trachealkanülen-Versorgung).
     
  • Kontaktaufnahme zu Spezialisierten Ambulanten Palliativteams (SAPV)
    In speziellen Situationen vermittelt das Brückenpflegeteam Kontakt zu den Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung und sorgt für die notwendigen Unterlagen.
     
  • Zusammenarbeit mit der Ernährungsambulanz 
    Bei einigen Patienten wird das Brückenpflegeteam Kontakt mit der Ernährungsambulanz aufnehmen, um eine adäquate Ernährung der Patienten für zu Hause einzuleiten.
     
  • Kontaktaufnahme zum Hausarzt
    In einzelnen Fällen wird das Brückenpflegeteam den behandelnden Hausarzt in das Pflegekonzept mit einbeziehen.
     
  • Zu Hause
    In besonderen Situationen können Hausbesuche vereinbart werden.

Erreichbarkeit der Brückenpflege

Die Brückenpflege ist in den Kliniken von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr erreichbar.